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What you deserve is what you get – Das Gesetz der Anziehung

Kennst Du das Zitat “Du erntest, was Du säst”? Nicht nur die Fantastischen Vier oder Seeed haben das Gesetz der Anziehung mit einem flotten Beat unterlegt beschrieben. Schon als Kind haben wir irgendwann eingetrichtert bekommen, dass alles zu uns zurückkommt. Jede Handlung zieht also Folgen nach sich und wenn die Handlung eine gute Absicht hat, so scheint es, dass Positivität die Folge daraus ist.

Frau Holle lässt es nicht nur Schneeflocken schneien

Das Märchen von Frau Holle beschreibt dieses Phänomen ganz schön, finde ich.

Darin geht es nämlich gar nicht um die liebe, alte Dame, die mit ihren Daunenkissen Schneeflocken in die Welt schickt, sondern um zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein können. Die eine ist genügsam und ordentlich. Sie hilft ihrer Mutter bei der Hausarbeit und hegt und pflegt ihr Spielzeug. Sie begegnet jedem Mitmenschen mit Freundlichkeit und ein böses Wort hat noch nie den Weg durch ihren Mund gefunden.

Ihre Schwester hingegen ist faul und unordentlich. Sie hat stets neue Ausreden, um der Arbeit zu entgehen, die sie aufgetragen bekommt und sorgt sich nur um sich selbst. Ihre Mitmenschen sind ihr vollkommen egal.

Als das gute, liebe Kind durch ein kleines Unglück ins Reich der Frau Holle gelangte und der alten Frau Holle und all ihren Mitbewohnern half, wurde das Mädchen dafür reich beschenkt und wurde fortan “Goldmarie” genannt.

Als ihre Schwester es ihr gleich tun wollte, rechnete sie jedoch nicht damit, dass ihre Faulheit und ihr respektloses Verhalten Folgen nach sich zog: Sie wurde beim Verlasse des Reiches der Frau Holle über und über mit Pech begossen, welches ihr ganzes Leben an ihr haftete.

Zu gerne möchte ich dir das ganze Märchen hier nacherzählen, allerdings würde das den Rahmen sprengen und ich würde wahrscheinlich den Faden verlieren, falls Du das Märchen nicht kennst, kannst du es hier nachlesen.

Erkennst Du die Parallelen? Auch hier wird das Gesetz der Anziehung beschrieben.

All das, was wir aussenden, kommt auf irgendeine Weise zu uns zurück. Das fängt bei der Achtsamkeit dir selbst gegenüber an:

Wenn Du dir selbst gegenüber respektlos bist, dich nieder machst oder dich und deinen Körper nicht magst, ihn vielleicht sogar nicht ausstehen oder ansehen kannst, dann wirst Du niemals ein gutes Gefühl aussenden können.

Wenn Du immer nur negative Gedanken hast und stets das schlechte denkst, wirst du nie positives in anderen Menschen auslösen können.

Ein Beispiel:

Du stehst im Supermarkt vor dem Gemüseregal und ein Mann kommt auf dich zu. Er lächelt sofort und schaut dich direkt an. “Darf ich Sie bitten, mich kurz an die Tomaten zu lassen? Bei mir gibt es heute Salat.”

Wie reagierst Du darauf?

Gegenbeispiel:

Du stehst immernoch im Supermarkt vor dem Gemüseregal und ein Mann kommt auf dich zu. Er schaut nahezu hypnotisch auf die Tomaten, quetscht sich an dir vorbei, wobei er dich unsanft zur Seite drückt. Kein Wort, kein Blick. Er greift sich ein paar Tomaten und geht kopfschüttelnd zur Kasse.

 

Na, ich wette Du würdest dich über Typ Nr. 2 aufregen. Wahrscheinlich schon in dem Moment, wo er deinen persönlichen Bereich tangiert, in dem er dich bei Seite schiebt. Verständlich, denn das ist respektlos. In diesem Moment respektiert er dich nicht und ihm ist sein eigenes Anliegen wichtiger als deines.

Schmunzelnd
es liegt ganz bei dir, wofür DU dich entscheidest!

 

Positivität oder Negativität – Du entscheidest!

Liegt es also an dir ganz allein? Bist Du selbst Schuld, wenn dir einfach nichts gutes im Leben passiert?

In gewisser Weise würde ich diese Frage mit “Ja” beantworten. Mit jedem Gedanken, den wir denken, manifestieren wir unseren Glauben. Das was wir glauben, tragen wir nach außen, ob in Worten oder Taten spielt hier nur eine untergeordnete Rolle.
Und jedes gesagte Wort, jede Tat zieht Folgen nach sich.

Sieht man es so, dann hat jeder von uns also schon einen aktiven Einfluss auf das, was passiert. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass es so etwas gibt wie Schicksal, etwas übergeordnetes, in dem jeder von uns seinen ganz eigenen Platz hat. Eine schlechte Erfahrung ist also manchmal vielleicht gar keine Strafe, sondern sie könnte uns helfen, eine Entscheidung zu korrigieren. Eventuell hilft sie uns sogar, unseren Weg oder unsere Einstellung zu bestimmten Dingen zu hinterfragen und dadurch zu verändern. Ohne diesen “Schuss vor´s Bug” würden wir diese Einstellung nämlich gar nicht hinterfragen müssen – bis dato scheinen wir ja gut damit gefahren zu sein.

Alles ist für irgendetwas gut

Und ja, daran glaube ich tatsächlich. Ob es eine Beziehung ist, die kaputt geht, ein Job, der uns krank macht oder ein Krankheitsfall in der Familie. Ich bin davon überzeugt, dass es einen Grund gibt, warum Dinge passieren.
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich finde es sicher nicht toll, wenn sich eine liebe Freundin plötzlich in einer zerrütteten Partnerschaft befindet oder ein Angehöriger erkrankt, ganz sicher nicht! Aber vielleicht sollen uns solche Schicksalsschläge deutlich machen, wie zerbrechlich alles ist.

Wie endlich alles auf einmal werden kann und wie wertvoll all das ist.

Wie wertvoll eine gute Partnerschaft ist und das wir sie oft viel mehr schätzen sollten.

Wie wichtig Familienzusammenhalt ist und die Zeit, die wir miteinander verbringen.

Wie stützend gute Freunde sind, die sich in schweren Zeiten bewähren und für dich da sind.

Wie glücklich wir uns schätzen können, jeden Tag gesund aufzuwachen oder ins Bett zu gehen.

 

Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Positivität – aber wie fängst Du an?

Fange genau hier an, genau jetzt. Der Anfang ist hier gar nicht das Schwierigste, sondern das “dran bleiben”. Glaube mir, ich als launischster Mensch der Welt (zumindest gefühlt) kann dir das mit Sicherheit sagen!

Fange damit an, dass Du dich jeden Morgen fragst, wofür Du dankbar bist.

Du bist gesund? Du liegst in einem kuscheligen Bett? Vielleicht mit jemandem, den Du liebst und der auch dich liebt?

Du hast (ein) tolle(s)  Kind/er, welche/s gesund sind/ ist? Oder Enkel, die dir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern?

Du hast einen Job, mit dem Du Geld verdienen kannst und Freunde, die immer für dich da sind?

Dann freue dich einfach mal darüber! Nimm es nicht als selbstverständlich hin, das ist es nämlich nicht. Mach dir mit dieser täglichen Dankbarkeit deutlich, was Du bereits alles “hast”.

Herzenslachen
Du solltest es aber immer aus ganzen Herzen tun, nicht weil Du dich verpflichtet fühlst.

 

Dankbarkeit lässt in uns ein Gefühl von Glück entstehen und das ist der erste Schritt, dir selbst wieder klar zu machen, dass es bereits Glück in deinem Leben gibt.

Wenn Du versuchst, dieses Ritual in deinen Tagesablauf einzubauen, dann verspreche ich dir, dass sich etwas in dir zum Positiven verändern wird. All das ist schon in dir, Du hast es schon längst. Dieses Tool hilft dir nur dabei, es wieder wahrzunehmen.

Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sich diese innere Einstellung in deinem Außen wiederspiegeln wird. Bist du happy, dann strahlst du auch happiness aus!

 

Und noch ein guter Tipp zum Schluss:

Wenn Du das nächste Mal mies drauf bist, dann mache jemandem einfach Mal eine Freude! Nur so.
Auch dann, wenn dir gerade eigentlich gar nicht danach ist. Mach es! Aber Du musst es wollen! Mache jemandem von Herzen eine Freude. Rufe deinen Papa oder deine Tante an. Besorge der lieben Kollegin auf der Arbeit ihr Lieblingsbrötchen oder besuche deine Oma spontan mit ein paar Stückchen Kuchen und achte mal ganz bewusst auf die Freude und die resultierende Reaktion, die DU damit erzeugst.
Du erzeugst Positivität und dieses Gefühl steckt dich an.

 

Teste es einfach mal aus und hinterlasse mir gerne Feedback in den Kommentaren, per Fanpost oder auf Instagram.

 

Ich freue mich,

 

deine Ann-Kathrin

 

P.S. In meinem Post In 5 Schritten zu einem glücklichen Menschen – die ultimative Anleitung habe ich bereits ein paar Worte zum Thema Dankbarkeit losgelassen, ich verlinke dir den Beitrag hiermit noch mal, er könnte dich auch interessieren.