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Du bist …

zwei Worte, die so klein und doch so groß sind. “DU BIST…”, Zwei Worte, 6 Buchstaben, die alles in dir verändern können – und damit auch in deinem Außen. Denn Du weißt ja, alles, was in dir ist, spiegelt sich in deinem Außen wieder. Das beschreibt das Gesetz der Anziehung. Solltest Du nicht genau wissen, was damit gemeint ist, kannst Du es hier in meinem letzten Beitrag noch mal nachlesen. In diesem Beitrag geht es um einen ganz wichtigen Schlüssel zur Selbstverwirklichung, den ich dir in einer schöne Metapher beschreiben will.

Du Bist … es ist das kraftvollste, was wir sagen können. Damit drücken wir aus, welchen Wert etwas für uns hat. Warum diese Worte für mich so wichtig sind und wie sie mein Leben in eine ganz andere Richtung lenkten, erzähle ich dir gleich.

Doch zuvor möchte ich dir eine Frage stellen:

Lebst Du dein Leben? Lebst Du es so, wie Du es dir erträumt hast? Was sind deine Lebensträume?
Viele Menschen haben keine Träume mehr. Sie sind verschütt gegangen unter all den Rollen, die sie erfüllen und unter all den Pflichten, denen sie nachkommen. Aber für mindestens den Großteil dieser Rollen und Pflichten haben sie sich ganz bewusst selbst entschieden.

Es ist so verdammt wichtig, dass wir versuchen, uns auf das zu konzentrieren, was uns gut tut. “Focus on the good” und zwar jeden Tag. Wie mit einer Kamera…
In meinem Leben habe ich oft alles durch den Sucher betrachtet, diese kleine Öffnung, durch die man schaut, um sein Fotomotiv genau zu betrachten. Ein Auge dabei fest zugedrückt, damit dich andere Dinge nicht ablenken. Alles andere ausgeblendet und gar nicht wahrgenommen. Nun für das eine richtige Bild. Nur dafür, dass ich eine Sekunde einfange, von der ich vermute, dass sie gut ist und manchmal auch, weil es jemand anderen gab, dem es hätte gefallen könnte.
Aber als ich mir dann die Fotos aussah (um bei der Metapher mit der Kamera zu bleiben), berührte mich nicht viel. Ich erkannte mich in keinem der Bilder. Ich habe alle selbst geschossen und sie waren alle schön aber mein Herz berührten Sie nicht. Zumindest nicht alle.

Und weißt Du, warum? Weil die Seele fehlte. Weil ich zwar der Statist auf all den Bildern war aber nie die Regie übernahm. Ich fotografierte immer Szenerien, die es einfach gab. In denen ich plötzlich drin steckte und dabei war es völlig egal, wie es mir damit ging.

Dann öffnete ich plötzlich das zweite Auge, welches sonst immer angestrengt zugekniffen alles andere ausblendete. Ich löste meinen Blick vom Sucher und hob meinen Kopf. Sah alles, viel mehr Eindrücke, viel mehr Möglichkeiten und ganz andere Dinge, die mein Interesse noch viel mehr weckten als das Motiv da vor meinem Sucher.

Ich fing an, selbst zu entscheiden, was ich fokussieren wollte, ohne daran zu denken, was es wohl für einen Eindruck auf andere machen würde. Es sind meine Bilder und ich will sie lieben, will lachen, schmunzeln, seufzen oder weinen, wenn ich sie sehe.

 

 

Ich habe zu Beginn des Artikels geschrieben, dass es einen ganz bestimmten “ICH BIN …” Satz gab, der alles in mir verändert (hat) und diesen Satz möchte ich nun mit dir teilen, weil ich überzeugt bin, dass er so kraftvoll und motivierend ist, dass er auch in dir ganz viel verändern kann.

 

DU BIST DER AUTOR DEINES EIGENEN LEBENS.

 

Du entscheidest dich für eine Stimmung, Du entscheidest dich für eine innere Haltung, Du entscheidest dich für einen Weg, Du entscheidest, was du auf den Fotos in deinem Leben fokussierst. Nur Du und sonst niemand. Das ist Selbstverwirklichung.

 

Und wenn Du beginnst, dass, was dir gefällt und das, was Du magst mit Liebe in den Fokus zu rücken, dann wird sich unfassbar viel in dir verändern. Du wirst erfüllt sein, ausgeglichen, positiv, weil es Liebe ist, für das was Du tust.

Allerdings wird diese Veränderung nicht jedem gefallen. Nicht jeder mag Veränderung und es wird eventuell Menschen in deinem Umfeld geben, die sich vor den Kopf gestoßen fühlen, weil Du deinen eigenen Interessen und Bedürfnissen nun näher bist als den ihren. Denn bisher hast Du den Bedürfnissen anderer Menschen vielleicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Aber weißt Du was? Diese Menschen, die in solchen Situationen nicht sehen können, wie glücklich Du nun bist, die sehen DICH nicht. Sie haben dich in deinem Inneren nie wirklich gesehen und ihnen ist auch nicht wichtig, dass es dir gut geht oder dass Du nun in deinem ganz persönlichen “rechten Licht” stehst. So hart das manchmal auch ist, solche Menschen wird es immer wieder in deinem Leben geben aber Du solltest für dich selbst entscheiden, ob Du sie weiterhin fokussierst oder ob Du sie zu Statisten auf deinen Fotos werden lässt.

 

Mädchen mit rausgestreckter Zunge und Haarband

 

 

 

Mach das, womit es dir gut geht, achte auf dich und all die Menschen, die dir gut tun. Die dich darin bestärken, das in den Fokus zu rücken, was Du liebst und was dir gut tut. Dir dir von Herzen sagen: “Du bist wunderbar!”, ohne dass Du etwas dafür tun musstest.
Mit denen Du einfach ein gutes Gefühl hast.

 

Du bist wunderbar! 🙂
Gib auf dich acht, deine Ann-Kathrin